Ist der Bewegungstrieb beim Baby schon weit fortgeschritten, dann kommen auch die Überlegungen, wie das Baby diesen Bewegungsdrang ausleben kann. Nachziehspielzeuge und Rutscher haben sie schon – also was fehlt da noch? Natürlich ein Schaukelpferd. Schon seit Generationen haben Schaukelpferde eine Faszination für Kinder. Früher sahen Schaukelpferde viel ärmlicher aus, wenn man sich die Ausstattung und Möglichkeiten heutiger Schaukelpferde ansieht.
Auch die Sicherheit heutiger Schaukelpferde sind mit denen früherer Zeiten in keinster Weise vergleichbar. Haben früher Kinder ausgetestet, wie weit sie mit dem Schaukelpferd schaukeln konnten, bis sie den Punkt erreicht oder überschritten haben, dass das Schaukelpferd wieder in die andere Richtung hätte schaukeln sollen, so war ein Sturz von diesem Schaukelpferd unvermeidlich.
Entweder war es ein Überschlag rücklings oder nach vorne, der natürlich mit Schrecken oder gar mit Verletzungen ausgegangen ist. Auch konnte man eben auf diesem „alten“ Schaukelpferd nur schaukeln. Heutige Schaukelpferde haben auf den Kufen auch oftmals Rollen angebracht mit denen man, wenn man auf dem Schaukelpferd hüpft, sich auch in eine Richtung fortbewegt.
Also kann man sich denken, dass damit das Kind erstmals für eine Weile ausgelastet ist und diese Auslastung dann in einer ziemlichen Müdigkeit endet. Und nicht nur der Langeweile wird damit der Kampf angesagt, sondern auch die gesunde Entwicklung des Babys unterstützt. Denn das schaukeln und hüpfen trainiert auch die Muskulatur des Babys, speziell im Bauch und am Rücken – und natürlich auch in den Beinen. Also ist ein Schaukelpferd nicht nur allein Spielzeug, welches man kaufen kann, sondern zugleich so eine Art Fitnessgerät – halt nicht für Erwachsene, sondern für die kleinen Erdenbürger, die damit auch zu ihrer körperlichen Ertüchtigung animiert werden. |