Es gab Zeiten, da gab es noch keine Spielzeuge aus Kunststoff. Jedoch bereits zu dieser Zeit gab es Holzspielzeug. Und dieses gibt es immer noch, auch in der heutigen „modernen“ Zeit ist Holzspielzeug aus den Kinderzimmern nicht weg zu denken.
Rechenmaschinen mit bunten Holzkugeln und kleinen Tafeln, auf denen Babys etwas kritzeln konnten sind ein Beispiel für Holzspielzeug, die das Kind bis ins Volksschulalter begleiten. Denn wenn sie dort zu rechnen beginnen, leisten die bunten Kugeln der „Rechenmaschine“ aus Holz noch immer wertvolle Dienste. Ebenso gibt es Baukästen, in denen Stangen und Platten und dünne Holzstifte enthalten sind.
Ebenso findet man einen Hammer aus Holz und vielleicht sogar eine kleine Zange in diesem Baukasten wieder. So können Kleinkinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und mit diesen Holzstangen und Platten, in die kleine Löcher gebohrt sind, Verbindungen herstellen.
Die kleinen Stangen werden in die Löcher der Platten oder Stangen gesteckt und mit dem beiliegenden Hammer hinein geklopft, bis sie sicher „sitzen“, dann kommt die nächste Verbindung, die ebenfalls wieder mit dem Hammer in das Loch eingeschlagen wird. Beim Bauen kann man sich oft das Schmunzeln nicht verkneifen, wenn das Kleinkind voll Elan mit dem Holzhammer auf diese kleine Steckverbindung schlägt. Manchmal trifft es, manchmal nicht – und dann kommt der Ehrgeiz auf.
Da morgen vielleicht ein anderes Gebilde gebaut werden soll, kann man all diese Steckverbindungen natürlich auch wieder lösen. Damit das entfernen der Stangen leichter funktioniert, kann man eine kleine Zange zum herausziehen verwenden. Diese Bauwerke zu erstellen macht nicht nur den Kindern Spaß, sondern auch die Eltern sind mit Begeisterung dabei. |